Prosit Neujahr!
Aktualisiert: vor 7 Stunden
Zunächst möchte ich es nicht versäumen, Euch allen ein gesundes und erfolgreiches 2024 zu wünschen! Ein spannendes Jahr mit einer Fußball-Europameisterschaft in unserem Land steht bevor und wir alle sind voller Hoffnung und Vorfreude für unser Team! Aber auch das Jahr der umfangreichen und mit vielen Erwartungen verbundenen Änderungen des Kinderfußballs bricht an!
Auch auf Euch, die vielen Talente, Eltern, Familien, Trainer, Funktionäre und Berater wartet ein weiteres Jahr, in dem viele Gespräche geführt, komplexe Entscheidungen getroffen und richtungsweisende Maßnahmen ergriffen werden dürfen.
Ich möchte Euch zu Beginn dieses Jahres eine Übersicht über die Entwicklungsfelder und die maßgeblichen sozialen Entwicklungsfaktoren eines Fußballtalents an die Hand geben.
Ich bin mir im Klaren darüber, dass Euch diese Informationen bekannt sind, aber wenn man sich im wahrsten Wortsinne mal ein Bild davon macht, kann man eine Perspektive gewinnen, die es einem erlaubt, Zusammenhänge zu erkennen und ggf. Handlungsnotwendigkeiten abzuleiten.

Die Grafik ist so zu verstehen:
Es gibt drei wesentliche Entwicklungsfelder eines Fußballtalents, die in Wechselwirkung mit- und zueinander stehen. Also eigentlich dürften die Pfeile in beide Richtungen gehen. Diese Entwicklungsfelder dürfen in dem jeweiligen individuellen sozialen Umfeld eines Talents wachsen und gedeihen.
Und auch die sozialen Elemente stehen in Wechselwirkung mit- und zueinander. Auch hier könnte man die Pfeile in beide Richtungen zeichnen und Verbindungen zwischen allen Element darstellen. Das ein oder andere soziale Umfeld beinhaltet mehr oder weniger maßgebliche Elemente. So kann es bspw. sein, dass noch keine Zusammenarbeit mit einem Spielerberater stattfindet oder aber keine Geschwister vorhanden sind.
Grundsätzlich aber gilt:
Es gibt ein einschränkendes Element: Die Zeit! Je mehr Zeit in ein Entwicklungsfeld investiert wird, desto weniger steht für die Optimierung der anderen Bereiche zur Verfügung.
Liegt eine Störung in einem Entwicklungsbereich oder aber mit einem sozialen Element vor, dann strahlt diese Störung über alle Elemente und Entwicklungsfelder aus!
An dieser Stelle kommt nun auch der Systemische Coach ins Spiel: Er sorgt als Kommunikationskatalysator dafür, dass die Störungen überwunden werden.
Je mehr Verständnis der Coach für die einzelnen Elemente und deren Interaktion mitbringt, desto stärker ist seine Katalysatorfunktion.
Ist dieser Coach überdies kein integrierter Bestandteil des abgebildeten Systems, besteht auch nicht die Gefahr, dass mangelndes Vertrauen Kommunikation verhindert und nicht mit der notwendigen Offenheit gesprochen wird.
Mein Wunsch für 2024:
Liebe Talente, solltet Ihr mit vermeintlichen Rückschlägen konfrontiert werden, tretet ein paar Schritte zurück und werft einen Blick auf die Übersicht! Fasst neuen Mut und bleibt am Ball!
Und im Übrigen wünsche ich mir, dass Deutschland Fußball-Europameister 2024 wird!
Ich freue mich darauf, mit Euch nächste Woche ein weiteres Thema der Talententwicklung unter meiner Rubrik „So schaut’s aus“ aufzugreifen. Bis dahin! Bleibt gesund und allzeit einen guten Ball!



